OPERISSIMA Leitung
 

Gründer und Leiter: Carlos Greull

"Nach Ausbildung und Arbeiten an Theatern in Zürich, Basel und Bern sowie beim Film begann meine selbständige Tätigkeit. In Liestal, Bern, Schopfheim und Schaffhausen leitete ich seit 1970 immer eine eigene kleine Gruppe von frei schaffenden Künstlerinnen und Künstlern, heute als OPERISSIMA bekannt. Mit wechselnden Schwerpunkten verfolgte ich immer das selbe Ziel: Inhaltlich und formal mit den Mitteln von Musik und Theater mit dem Publikum zu kommunizieren; aktuelle Themen anschaulich zu machen, Fragen zu stellen, nach Antworten zu suchen.

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Der Schauspieler

Als Zehnjähriger scharte ich Kameraden um mich und inszenierte mythische Stoffe. Mein erstes professionelles Engagement hatte ich direkt von der Schule weg, die Ausbildung holte ich später nach, und dies gründlich. Wichtigste Impulse erhielt ich vom Stanislawsky-Schüler Ilja Duwan. Zuhause bin ich vor allem in Charakterrollen und im komischen Fach. Dieses habe ich seit 1985 in Form eigener Cabaretprogramme ausgebaut. Wichtig sind für mich auch regelmässige Rezitationsabende mit Texten aller Epochen.

Der Musiker

Studiert hatte ich zunächst Klavier (u.a. bei Jürg Wittenbach) und Querflöte (u.a. bei André Jaunet), wofür ich auch Diplome erwarb. Panflöte, Sologesang, Orgel, Dirigieren (bei Pierre Boulez) und Komposition kamen dazu. In all diesen Disziplinen bin ich auch heute tätig.

Der Kabarettist

Nach der Uraufführung des ersten Programms 1985 schrieb die Presse: "Wer so hinter die Kulissen schaut, hat uns allerhand zu sagen". In der Folge bereiste ich mit verschiedenen Programmen das ganze deutschsprachige Europa von Chur bis Kiel, von Bern bis Wien.

Die Themen entnahm und entnehme ich der eigenen wachen Beobachtung von Menschen und ihrem Tun, sowie auch den Ereignissen und Geschehnissen in aller Welt.

Immer wieder gefragt sind die wortwitzige Rede zur Bundesfeier, der interaktive Zivilschützer und der Emanzer. Die Lieder sind oft geprägt von tiefem Mitgefühl für das menschliche Leiden; dies ohne jede Sentimentalität.

Viele Szenen sind aus gegebenem Anlass entstanden, so eine Sequenz zur Not des Lehrerseins oder zur Fragwürdigkeit des Schausports. Meist haben sich auch diese ad-hoc-Erzeugnisse als allgemein gültig erwiesen. Zeigen sich doch menschliche Irrungen und Wirrungen in jeder Lebenssituation.

Manches erscheint heiter, manches bissig, anderes nachdenklich. Aus allem jedoch spricht, wenn auch nicht offensichtlich, grosse Liebe zu den Menschen und die unzerstörbare Hoffnung auf eine bessere Welt.

Wozu sonst sollte Cabaret gut sein?


Bild: Als Zivilschützer


Der Sänger

Opernsänger zu werden war meine Absicht schon als Kind. Die vielfältigen Interessen relativierten diesen Wunsch. Aber dank langjährigem Unterricht in klassischem und modernem Gesang komme ich immer wieder in die Lage, Gesangspartien zu übernehmen."

Bild: Bei einem Konzert mit Musik von Sullivan


Weitere Bilder

Als Mephisto in Jürg Peters Musical "Hansi Schweizer"

Als Heiri in Burkhards "Die kleine Niederdorfoper"

Mit Panflöte und rumänischer Volksmusik

Als Jupiter in Offenbachs "Orphée aux enfers"

Als Bartimäus im selbst komponierten Musical "Die Heilung des blinden Bartimäus"
 
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